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08.03.2010 - EPT Berlin 2010 - MacPhee gewinnt nach Überfall
Quelle: pokerzeit.com
Kevin MacPhee gewinnt die PokerStars EPT Berlin 2010. Am Final Table schlug er im Heads-up den Finnen Ilari Tahkokallio. Kein Happy End für die deutschen Spieler. Kontroversen um den Überfall.
Also, eines muss man zugeben, langweilig war es nicht hier beim ersten PokerStars EPT-Event in Berlin. Wir haben Männer (Nicolas Levi nach einer verlorenen Wette gegen Alexia Portal) in Frauenunterwäsche gesehen, lustige Hüte und unlustige Sonnenbrillen, starke Moves und schwache Calls sowie ein seltsames Intermezzo mit Gewehren und Macheten.
Häufig ist es im Poker ja so, dass man Chips, die man gerade erst gewonnen hat, genauso schnell wieder verliert. Ganz ähnliche Erfahrungen machte einer der bewaffneten Übeltäter, die am gestrigen Samstag versuchten, die gesammelten Startgelder des Tages zu stehlen. Flugs war das Geld eingesackt, doch vermutlich aufgrund seines hohen Lauftempos ließ der Räuber den Sack auf der Flucht wieder fallen, und zwar noch deutlich vor Erreichen des Fluchautos.
Wie viel Geld wirklich gestohlen wurde, ist nicht bekannt. Zwar werden viele unterschiedliche Zahlen genannt, aber seien wir ehrlich, wir werden die genaue Summe nie erfahren.
Enttäuschend verliefen die letzten beiden Turniertage aus deutscher Sicht. Waren zu Beginn des vorletzten Tages noch zehn Deutsche unter den letzten 24, gelang es nur zwei von ihnen, den letzten Tisch zu erreichen, und zu allem Überfluss waren sie von den Spielern am letzten Tisch auch noch die beiden mit den kleinsten Stacks. Die ersten Minuten des Finaltisches ...





